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Hirschbrunft im Wildparadies Tripsdrill

20.09.2015

Hirschbrunft

Es ist wieder soweit! Wenn man aufmerksam durch das Wildparadies lĂ€uft, kann man die Hirschbrunft hören und beobachten. Sobald die Tage kĂŒrzer und die NĂ€chte kĂŒhler werden, Feuchtigkeit und Nebel das Wetter bestimmen, ist es Zeit fĂŒr dieses Naturschauspiel bei Dam- und Rotwild. DarĂŒber hinaus gibt es im Wildparadies rund 40 verschiedene Tierarten zu entdecken, das Natur-Resort bietet komfortable Übernachtungsmöglichkeiten.

Lautstarkes Treiben bei Dam- und Rotwild

Der Testosteronspiegel der Hirsche steigt wieder an – das ist das Zeichen fĂŒr die beginnende Hirschbrunft. Nun geht es darum, wer das stĂ€rkste mĂ€nnliche Tier im Rudel ist. Die Hirsche suchen die NĂ€he zum anderen Geschlecht, um sich als Platzhirsch zu prĂ€sentieren. Aber davon gibt es nur einen! Darum wird erbittert gekĂ€mpft. Der charakteristische Brunftruf von Dam- und Rothirschen ist zu hören. Und dazu immer wieder das lautstarke Zusammenkrachen der Geweihe, wenn die KĂ€mpfe unter den mĂ€nnlichen Tieren ausgetragen werden. Der Platzhirsch ist nicht nur der stĂ€rkste im Rudel, er ist auch dafĂŒr zustĂ€ndig, sich entfernende weibliche Tiere wieder zum Rudel zurĂŒckzutreiben. Dies macht er in imponierender Haltung mit einem wiegenden Stechschritt und hoch erhobenen Kopf. Die Konkurrenten ziehen sich nach und nach zurĂŒck. So hat der Platzhirsch nun Gelegenheit, sich mit den weiblichen Tieren zu paaren. Die Hirschbrunft geht an die Substanz – der Platzhirsch verliert dabei bis zu 20 % seines Körpergewichtes, denn bei den KĂ€mpfen und Paarungsakten ist unglaublich viel Kraft im Spiel.

Tiere, Abenteuer und Wissen

Im Wildparadies Tripsdrill leben rund 40 verschiedene Tierarten. Besonders spannend ist die FĂŒtterungsrunde von Wolf, Luchs, BĂ€r & Co. Dabei vermitteln erfahrene WildhĂŒter interessante Details zu Verhalten und Lebensweise der verschiedenen Beutegreifer. Ebenso informativ ist die FlugvorfĂŒhrung auf der FalknertribĂŒne, bei der die Greifvögel in rasantem Tempo ĂŒber die Köpfe der Besucher hinwegfliegen. Der Abenteuerspielplatz bietet viel Platz, sich zu bewegen und auszutoben. PĂ€dagogisch fundiertes Wissen vermittelt der Wald-Erlebnispfad mit ĂŒber 20 Stationen zum Ökosystem Wald. Dazu dienen SpielgerĂ€te, AusstellungsstĂŒcke und Lehrtafeln, die ĂŒber Pflanzen und Tiere informieren. Auf spielerische Art und mit viel Spaß betĂ€tigen die Besucher alle Sinne und erleben die Natur ganzheitlich. Zum StĂ€rken und AufwĂ€rmen steht mitten im Wildparadies die urige Wildsau-Schenke bereit.

Bildquelle: www.tripsdrill.de

Sensationeller Fund in Maropeng: Die „Wiege der Menschheit“ neu entdecken

 Wiege der Menschheit

Der Fund einer neuen Menschenart unterstreicht die Bedeutung der AusgrabungsstĂ€tten von Maropeng bei Johannesburg als einen der weltweit wichtigsten Orte der menschlichen Evolution. Besucher können die Überreste des „Homo naledi“ noch bis zum 11. Oktober 2015 besichtigen. Daneben bieten verschiedene Touren in Maropeng spannende Einblicke in die Welt unserer Vorfahren.

 Der neueste Fund einer bisher unbekannten Menschenart in der UNESCO-geschĂŒtzten AusgrabungsstĂ€tte ist eine wissenschaftliche Sensation.

Klein, mit einem fast grazilen Körperbau und einem Gehirn von der GrĂ¶ĂŸe einer Orange – das ist der „Homo naledi“. Wann der Urmensch genau gelebt hat, ist noch unklar. Die Überreste der geschĂ€tzten 15 Individuen werden vorab noch bis zum 11. Oktober 2015 im Besucherzentrum von Maropeng ausgestellt, bevor sie weiter untersucht werden. Der sĂŒdafrikanische Tourismusminister Derek Hanekom hat angekĂŒndigt, Maropeng auch aufgrund dieser Entdeckung durch finanzielle UnterstĂŒtzung weiter auszubauen und zu fördern.

Die AusgrabungsstĂ€tte ist ein empfehlenswerter Tages- oder Halbtagesausflug von der nur 55 Kilometer entfernten Metropole Johannesburg. GrĂ¶ĂŸtes Highlight sind Touren durch die weltberĂŒhmten Sterkfontein Höhlen, die vor ca. 2,5 Milliarden Jahren entstanden sind. Hier wurden Überreste gefunden, die die Verbindung zwischen Affe und Mensch aufzeigen. Durch den kleinen Eingang fĂŒhren 60 Stufen in die geheimnisvolle Tiefe. Dort erwarten die Besucher riesige Tropfsteine, unterirdisches GewĂ€sser und die Fundorte, an denen Forscher ca. vier Millionen Jahre alte Knochen von Menschenaffen ausgegraben haben. Begleitet werden die Touren von erfahrenen Guides, die faszinierende Einblicke in die menschliche Evolutionsgeschichte geben.

Neben den Höhlen befindet sich das Maropeng Besucherzentrum. Dieses Informationszentrum eignet sich besonders gut fĂŒr Familien. Hier werden Kinder selber zu kleinen Forschern auf Spurensuche der frĂŒhen Urmenschen. Aber auch fĂŒr Erwachsene bietet das Besucherzentrum Einblicke in die Ausgrabungsarbeiten und die berĂŒhmtesten Funde. Besonders sehenswert ist dabei ein vier Millionen Jahre altes, fast vollstĂ€ndig erhaltenes Skelett, dass liebevoll „Little Foot“ genannt wird. Auch lernen Besucher einen weiteren Celebrity der Ausstellung kennen: Mrs Ples, ein gut erhaltener SchĂ€del eines Urmenschen von der Art des Australopithecus, von dem angenommen wird, dass es sich um eine Frau handelt.

Über das Maropeng Besucherzentrum können kombinierte Tickets fĂŒr eine Besichtigung der Höhlen sowie einen Besuch des Informationszentrums gekauft werden. Jedoch lohnt sich hier eine Buchung im Voraus, da die Besucherzahl der Höhlen pro Tag beschrĂ€nkt ist.

Mehr Informationen unter:
www.maropeng.co.za
www.southafrica.net/blog/en/posts/entry/meetsouthafricas-naledi-fossils

Bildquelle: www.dein-suedafrika.de

Neues aus Island

17.09.2015

Island

GuĂ°mundur 2.0
Seit 10. September verfĂŒgt die erste menschliche Suchmaschine der Welt ĂŒber ein neues Feature: Der besondere Internet-Service „Ask GuĂ°mundur“ wurde um „GuĂ°mundur Hangouts“ erweitert, die ein persönliches Treffen mit den sieben GuĂ°mundurs der einzelnen islĂ€ndischen Regionen ermöglichen. Abenteuerlustige Reisende können sich ihre Chance auf einen Platz bei einem der exklusiven Events sichern, indem sie sich auf der Website Inspired By Iceland registrieren. Neben den neuen Hangouts erhĂ€lt GuĂ°mundur weitere Updates: Mit „GuĂ°mundur Maps“ steht Touristen ein Online-Tool zur VerfĂŒgung, das Insider-Tipps von IslĂ€ndern enthĂ€lt. Bei „GuĂ°mundur Mobile“ wird einer der GuĂ°mundurs auf einer digitalen WerbeflĂ€che mitten in Paris live Fragen beantworten.

Norden: Food-Festival
Vom 15. bis zum 18. Oktober 2015 wird Nordisland wieder zum Kulinarik-Mekka fĂŒr Genießer, wenn das Local Food Festival eine Woche lang die Esskultur zelebriert. Besucher haben Gelegenheit, sich durch die schmackhaften Angebote der örtlichen Gastronomie zu probieren, fĂŒr die der Norden als grĂ¶ĂŸte Lebensmittel-produzierende Region des Landes bekannt ist. Am 17. und 18. Oktober findet jeweils von 11 bis 17 Uhr eine Ausstellung im Akureyri Sport Stadium statt (Eintritt frei). Akureyri ist generell einen Besuch wert – hat die Hauptstadt des Nordens doch gerade im Lonely Planet Ranking den ersten Platz belegt. Zu weiteren Highlights des Festivals gehören Lesungen, TheaterstĂŒcke, Kochwettbewerbe fĂŒr Profis und Laien, Besuche bei Lebensmittel-Produzenten und Kochkurse.

Iceland Airwaves
Reykjavik ist eine der freundlichsten und kulturell vielseitigsten StĂ€dte der Welt. Vom 4. bis zum 8. November 2015 zeigt sich das wieder besonders: Beim Musik-Festival Iceland Airwaves 2015 werden Fremde in der Menge schnell zu Freunden, wenn auf der BĂŒhne die Lieblingsband spielt. Das Festival gilt inzwischen als eines der fĂŒhrenden Events fĂŒr neue und aufsteigende Stars der europĂ€ischen Musikszene. Auch 2015 hat sich wieder ein aufregendes Line-Up aus aufstrebenden islĂ€ndischen und internationalen KĂŒnstlern angemeldet. Tickets gibt es unter www.icelandairwaves.is, das Musik-Event wird gesponsert von der islĂ€ndischen Fluggesellschaft Icelandair.

Nachhaltigkeit
Die unberĂŒhrte Landschaft ist Islands grĂ¶ĂŸtes Pfand. Um die Natur der Insel auch langfristig zu erhalten, setzen sich Unternehmen vor Ort fĂŒr umweltfreundlichen Tourismus ein. So betreibt zum Beispiel North Sailing Husavik das weltweit erste Segelschiff fĂŒr Walbeobachtungstouren, das mit Hybrid-Antrieb lĂ€uft und keinen Kohlendioxid-Ausstoß aufweist. Mit dem nachhaltigen Konzept hat es der Veranstalter unter die diesjĂ€hrigen Finalisten der World Responsible Tourism Awards in der Kategorie „Best Carbon Reduction Innovation“ geschafft. Auch der Anbieter Go Green Eco Tours engagiert sich fĂŒr den Naturschutz und bietet Reisenden die Möglichkeit, Island bei nachhaltigen Touren mit minimalen Auswirkungen auf die Umwelt zu entdecken.

Foto-Touren
Islands raue Schönheit ist ausgesprochen fotogen und ein entsprechend beliebtes Bildmotiv. Mit Tipps vom Profi gelingen auch Hobby-Fotografen einzigartige Aufnahmen: Der Veranstalter PicTours bietet Foto-Touren zu den berĂŒhmten SehenswĂŒrdigkeiten ebenso wie zu weniger bekannten Orten an. Die Touren mit der Kamera eignen sich fĂŒr AnfĂ€nger und erfahrenere Fotografen, die sich auf Reisen viel Zeit fĂŒr die optimale Einstellung lassen möchten. Das PicTours-Team berĂŒcksichtigt die LichtverhĂ€ltnisse, das Wetter und den persönlichen Stil der Teilnehmer, damit alle ihr perfektes Island-Bild festhalten können.

Bildquelle: BZ.COMM

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